
Wir setzen uns dafür ein, dass die Vielfalt der Sorten und Rassen und das Wissen um deren Anbau, Pflege und Nutzung für jedermann zugänglich sind.
Wir zeigen Ihnen auf, wie sie zu Tieren und Pflanzen kommen, wo Spezialitäten angeboten werden und welches Wissen in Form von Publikationen verfügbar ist.
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ProSpecieRara setzt sich für die Vielfalt der Nutztiere in der Schweiz ein. Viele alte Rassen, wie zum Beispiel die schwarz-weiss gefleckt Freiburger Kuh, das Tavetscher Schaf und etliche andere lokale Rassen sind unwiderruflich ausgestorben. Dank dem beherzten Eingreifen von ProSpecieRara zusammen mit vielen aktiven Züchtern und Haltern konnten aber einige der alten Landschläge bis heute überleben.
Gefährdete Vielfalt Die traditionellen Landrassen gerieten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufs Abstellgleis. Sie wurden nicht aktiv bekämpft sondern wurden von den aufkommenden Leistungsrassen verdrängt. Denn in der modernen Landwirtschaft herrscht effiziente Aufgabenteilung. Wenige einseitig spezialisierte Rassen oder Hybriden (Kreuzungen verschiedener Rassen) dominieren die tierische Produktion. Das heutige System bevorzugt Rassen, die mit teurem Futter, aufwändiger Technik und intensiver Betreuung hohe Leistungen bringen. Das war vor wenigen Generationen noch anders. Da waren robust Nutztiere gefragt, die einfaches Raufutter effizient umsetzen können und die in mehreren Disziplinen insetzbar sind. Hennen sollten nicht nur Eier legen sondern auch genügend Fleisch liefern und die Milchkuh zog bei Bedarf kraftvoll das Fuhrwerk.
Neue Perspektiven für alte Rassen Heute sind die Eigenschaften der alten Rassen wieder gefragt. Wo Qualität und die Freude am Speziellen zählt und robuste Tiere mit einfachen Geburten und genügsamen Ansprüchen interessant sind, stehen die Landrassen wieder hoch im Kurs. ProSpecieRara hilft bei der Wahl und der Suche nach Tieren, informiert über deren Eigenschaften und vermittelt Kontaktadressen. Die Stiftung setzt sich für gute Rahmenbedingungen für eine optimale Erhaltungszucht ein. Mit eigenen Projekten und in Zusammenarbeit mit Zuchtvereinen werden gezielt Rassen gefördert. Je nach Status der Gefährung kommen dabei verschiedene Massnahmen zum Einsatz. Bei Rassen mit Pionierstatus wie zum Beispiel die Capra Grigia konzentrieren sich die Koordinatoren auf die Suche nach neuen Tieren und Züchtern während die gefährdeten Rassen mit etwas grösseren Beständen begonnen wird, über die Vermarktung ihrer Spezialitäten mit dem ProSpecieRara-Gütesiegel Fortschritte zu erzielen. (Auszug aus www.prospecierara.ch) SIE WOLLEN ETWAS FÜR DIESE TOLLE RASSE TUN? DAS TIER FÜR WELCHES SIE EINE PATENSCHAFT ÜBERNEHMEN DÜRFEN SIE IN ABSPRACHE MIT DEM BESITZER BESUCHEN UND KENNENLERNEN!

PFAUENZIEGEN-PATENSCHAFTEN KÖNNEN FÜR 250.-FR./ JAHR BEI DER PRO SPECIE RARA ABGESCHLOSSEN WERDEN! |